| Glurns,
ursprünglich ein Dorf, wurde bereits um 1220 Sitz des
landesfürstlichen Gerichtes. In dieser Zeit der Gerichtsbarkeit
spielte sich 1520 ein für den Alpenraum einzigartiger
Prozess gegen die Mäuse ab. |
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| Um
1294 erhielt Glurns das Marktrecht . Zum ersten mal wird am
30. April 1304 die „Stadt“ Glurns erwähnt.
Glurns
erhält ein eigenes Gewichtsmaß, das Salzstappelrecht,
Niederlags- und Transportprivilegien. |
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| 1499
brach der Engadiner Krieg aus, und nach der verheerenden
Calvenschlacht wurde die Stadt ausgeplündert und niedergebrannt.
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| 1530
wurde von Kaiser Maximilian die neue, heute noch erhaltene
Stadtmauer mit den Tortürmen und den Rondellen erbaut. |
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| Wiederholte
Naturkatastrophen, Pest, Brände und Kriege und nicht
zuletzt der Niedergang des einst florierenden Handels, dem
Glurns seine Blütezeit zu verdanken hatte, haben aus
der Stadt Glurns ein ruhiges Städtchen gemacht. |
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| 1973
wurde in Zusammenarbeit mit der Stadtgemeine und der Südtiroler
Landesregierung ein Sanierungsplan ausgearbeitet, der das
malerische Städtchen wieder zu neuem Leben erweckte.
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